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Autor & Dialog-Partner

Das genügt. Kein Etikett mehr. Jeder nimmt selbst Maß.

Ob man es Chan nennt oder Zen, was ich praktiziere, ist mir herzlich egal.

Das einzige, worauf es mir ankommt, das ist, dass ich keiner Lehre und keiner Methode folge, sondern selbst erfahrenen Prinzipien, und dass ich stets untersuche und zu verifizieren suche, was wirklich ist.

Diese Gedanken sind philosophisch, jedoch ohne Philosophie, und sie sind wissenschaftlich, doch ohne Wissenschaft. Beide, Philosophie wie Wissenschaft, können die Wirklichkeit nicht definieren, sondern nur beschreiben.

Wenn ich also sage, ich praktiziere Chan beziehungsweise Zen, dann suchen Sie also bitte erst einmal alle Ihre Vorstellungen von Chan zusammen, tun die schön ordentlich in einen Karton und werfen dann das Ganze weg. Dann können wir gut miteinander reden.

Kompetenz

Sehen, was ist, tun, was zu tun ist. Der Wirklichkeit folgen und keiner Illusion. Nicht die Dinge, sondern die Annahmen über sie zu hinterfragen und verifizieren, was man zu wissen glaubt. Die Welt entsteht alleine in unserem Geist, und diese Welten zusammenzubringen verlangt den Dialog.

Meine Vorbilder sind Menschen, die wissen wollen, was wirklich ist, Menschen, die nicht über die Wirklichkeit spekulieren, sondern zu sehen suchen, was wirklich ist.

Menschen, die die Wirklichkeit annehmen, sich auf sie einlassen, sich davon auslegen und ergreifen lassen, ohne dabei jemals den Glauben an das Gute, Schöne und Wahre zu verlieren.

Über mich

Über die eigene Person lässt man am besten andere sprechen. Hier der Kommentar eines Freundes und Kollegen:

Der Berater: Systemisch denkend, unorthodox, Blick für das Wesentliche, benennt die Dinge unter der Oberfläche, macht klare Ansagen, bietet Wissen, Intuition und eigene Erfahrung an, sehr intelligent.

Der Freund: Ist hilfsbereit, immer ansprechbar, fühlt mit, nimmt kein Blatt vor den Mund, ist zuverlässig.

Der Meister: Ist präsent aber nicht aufdringlich, positioniert sich (bezieht Stellung), bleibt immer ruhig und souverän, irritiert mit ungewöhnlichen Gedanken.

Also ich nenne dich Peter Zettel .... DER Peter Zettel!

Für mich ist damit alles ausgedrückt. Wenn ich anderen von Dir erzähle beschreibe ich Dich mit folgenden Worten: Freund, Denker, Zen-Meister, Ex-Rechtsanwalt, zu-Hörer, Systemiker, kein-Blatt-vor-den-Mund-Nehmer, Lebenskünstler, Fühler, Genießer, Kritiker, Andersdenker, Perspektivenwechsler und -anbieter, ...

Wem willst Du Dich denn erklären oder beschreiben? Ich glaube man / frau muss Dich erleben. ... eins hatte ich noch vergessen.... ich sage auch immer über Dich, das Du zu Recht auf dem Seltsamplatz wohnst. Ich finde das passt einfach zu Dir.

(Stefan Bald)